Risikoarme Finanzierungsgesellschaften – Staatsanleihen als adäquater Gradmesser des Fremdvergleichsgrundsatzes?

Derzeit lässt sich eine wachsende Unsicherheit auf den Kapitalmärkten verzeichnen, deren Ursprung so mannigfaltig schattiert ist, wie die Anlagemöglichkeiten auf diesen Märkten. Nachrichten über politische Unwägbarkeiten, sich abzeichnende Epidemien und eine mögliche Abschwächung der Konjunktur zeichnen ein bekanntes Bild: Anleger investieren vermehrt in Staatsanleihen. Dies führt zu steigenden Kursen auf den Märkten für Staatspapiere und auf Grund des bestehenden inversen Zusammenhangs zu fallenden Renditen. Bisweilen erwachsen diesem Mechanismus negative Renditen besonders beliebter Wertpapiere (z.B. Bundesobligation: – 0,95 %; ISIN: DE0001141810; Stand: 10. März 2020). Doch welche Implikationen ergeben sich daraus für die Auslegung des Fremdvergleichsgrundsatzes? Mit Schreiben vom 11. Februar …

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